Nützliches Zubehör – Einsetzhilfen für Kontaktlinsen

Die Fingernägel sind zu lang, die Haut ist zu rau oder zu trocken, die Hände zittern oder die Einsetztechnik ist aufgrund mangelnder Erfahrung noch nicht ganz ausgereift. Es gibt viele Gründe dafür, dass die Kontaktlinsen beim Einsetzen ärgerlicherweise auf dem Boden statt im Auge landen. Die lästigen Fehlversuche und das stundenlange Suchen nach den verlorengegangenen Linsen lassen sich mit speziellen Einsetzhilfen ganz einfach verhindern.

Besonders beliebt ist der Kontaktlinsensauger, der sehr einfach zu handhaben ist. Wie der Name schon sagt, saugt er die kleinen Sehhilfen an. Mit dem länglichen Instrument lassen sich die Kontaktlinsen zielgenau platzieren, ohne dass sie herunterfallen können. Das gleiche Prinzip wird auch beim Herausnehmen angewandt. Der Kontaktlinsensauger wird nah an die Linse herangeführt und zieht sie automatisch an. Filigrane Handarbeit ist hierbei überflüssig.

Eine Alternative zum Sauger ist die Kontaktlinsenpinzette. Sie besitzt gummierte Enden, mit denen die Linsen gepackt und platziert werden können. Beim Herausnehmen verwendet man die Kontaktlinsenpinzette als Schiebwerkzeug und drückt die Linsen vorsichtig aus dem Auge. Achtung! Verwenden sie niemals herkömmliche Pinzetten zum Einsetzen der Linsen. Sie zerkratzen die Oberfläche und können durch die spitzen Enden das Auge verletzen!

Wenn das Problem beim Einsetzen nicht durch eine unruhigen Hand verursacht wird, sondern durch die Tatsache, dass aufgrund der Fehlsichtigkeit die Kontaktlinsen selber nur schwer zu sehen sind, dann empfiehlt sich die Einsetzhilfe mit integrierter Beleuchtung. Durch den Lichtstrahl ist besser zu erkennen, wo die Linse aufgesetzt werden muss. Zusätzlich sollte ein Vergrößerungsspiegel benutzt werden. Der Spiegel und die Einsetzhilfen sind sehr preisgünstig und sparen unter Umständen viel Zeit und Mühe. Auch die Augen danken es, wenn die Prozedur des Einsetzens und Herausnehmens schnell geschieht, denn dadurch werden unnötige Reizungen vermieden.


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